Als Niedrigenergiehaus bezeichnet man Neubauten, aber
auch sanierte Altbauen, die das jeweilige gesetzlich geforderte energietechnische Anforderungsniveau unterschreiten. Im Niedrigenergiehaus werden also im Jahr nur noch vier bis acht Liter Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche verbraucht.
Diese Begriffe bezeichnen Energiestandards, die mit ver-
schiedenen Techniken erreicht werden können.
Niedrigenergiehäuser unterschreiten die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1995 um 25% und verbrauchen
pro Quadratmeter (qm) Wohnfläche im Jahr (a) zwischen
40 und 70 Kilowattstunden (kWh) an Energie, das entspricht
4 bis 7 Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr.
Diese Energiemenge beinhaltet nur den Heiz-
wärmebedarf, nicht den für Warmwasser und
Haushaltsstrom.